MOBILE - der Verein


MOBILE-Selbstbestimmtes Leben Behinderter e. V. wurde 1983 aus der Politischen Behindertenselbsthilfe heraus gegründet. Behinderte und nichtbehinderte Mitglieder Dortmunder Behindertenselbsthilfegruppen, die sowohl Proteste während des UNO-Jahres als auch das Krüppeltribunal mitgetragen haben, gründeten den Verein, um Alternativen zum tradierten Behindertenhilfesystem aufzuzeigen und deren Aufbau zu unterstützen. Seit 1986 ist der gemeinnützige Verein Mitglied im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche von Westfalen (heute DW-Rheinland-Westfalen-Lippe). MOBILE richtet sich vehement gegen die Fremdbestimmung behinderter Menschen durch Institutionen und Strukturen. Behinderte Menschen sollen als gleichberechtigte Bürger und Bürgerinnen die Möglichkeit haben, ihre eigenen Lebenspläne zu entwickeln und verwirklichen zu können, wie es auch nichtbehinderten Menschen offen steht. Gemäß dieser Zielrichtung führt MOBILE als Träger oder gemeinsam mit Behindertenselbsthilfegruppen und -verbänden Projekte durch und baut Unterstützungsangebote auf, die behinderten Menschen in allen Lebensbereichen ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben ermöglichen. Behinderte Menschen werden unterstützt, ihr eigenes Leben aktiv in die Hand zu nehmen. Empowerment von Experten und Expertinnen in eigener Sache prägt die Ausrichtung der Arbeit.

MOBILE Dortmund finden Sie an zwei Standorten:

Unterstützungszentrum (Roseggerstraße)

Unter dem Dach des Unterstützungszentrums sind verschiedene, selbständig arbeitende Angebote vereint. Zentrale Zielrichtung der Arbeit ist es, die Teilhabe behinderter Menschen zu verbessern.

Im Unterstützungszentrum befindet sich die Kontaktstelle “Persönliche Assistenz”.

Außerdem war hier das Projekt GO! unlimited angesiedelt, in dessen Rahmen behinderte Frauen und Männer bei ihrer Existenzgründung beraten wurden.

An Jugendliche gerichtet war das Projekt “total normal! Behinderte Jungen und Mädchen erobern ihre Stadt”, welches MOBILE - Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V. gemeinsam mit Erleben Lernen Erfahren e.V. konzipiert und durchgeführt hat.

Die Steinstraße

Am Rande der Dortmunder Nordstadt, zwischen dem Cinestar-Kino und der Andreas-Wache, befindet sich seit dem Jahr 2003 das andere Büro von MOBILE e.V..
Die Räumlichkeiten in der Steinstraße 9 teilen sich der Dienst des Ambulant Betreuten Wohnens und der Arbeitsbereich der Begleiteten Elternschaft - Vernetzte Hilfen für Kinder.

Ebenfalls finden Sie in der Steinstraße Ansprechpartner für Die Schnittstelle, eine Kooperation zwischen den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, Stiftungsbereich Vor Ort und MOBILE - Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V..

In diesem Büro arbeitet außerdem unsere Verwaltungskraft.

Den Schwerpunkt unserer Arbeit in der Steinstraße bilden die Unterstützungsbedarfe von Menschen mit einer geistigen Behinderung.

Nähere Informationen zu unseren Angeboten finden sie auf den Seiten Ambulant Betreutes Wohnen, Begleitete Elternschaft und Die Schnittstelle.

In der Wegbeschreibung zur Steinstraße finden Sie auch einen Stadtplanausschnitt.