Begleitete Elternschaft - Hilfe für Kinder und Eltern


Mann kniet lächelnd bei Kind. Dieses zeigt mit dem Finger irgendwo hin.Begleitete Elternschaft ist der Name von einem Dienst.
Dieser Dienst hilft Eltern mit anderen Lern-Möglichkeiten beim Kinder-Erziehen.
Er hilft auch Menschen mit anderen Lern-Möglichkeiten,
die ein Kind bekommen.
Er hilft Menschen, die als Familie in ihrer eigenen Wohnung leben
und dabei Hilfe brauchen.

Das ist die Adresse:

Ulla Riesberg und Christiane Sprung

MOBILE - Selbstbestimmtes Leben Behinderter e. V.
Eingang des Büros in der Steinstraße 9.Begleitete Elternschaft - Vernetzte Hilfen für Kinder
Steinstraße 9
44147 Dortmund
Telefon: (0231) 4 77 32 16 - 23
Fax: (0231) 4 77 32 16 - 30

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Was ist Begleitete Elternschaft?

Begleitete Elternschaft ist ein Dienst.
Ein Mann, eine Frau und zwei Kinder. Der Dienst hilft Müttern und Vätern mit anderen Lern-Möglichkeiten.
Der Dienst hilft, dass Eltern und Kinder zusammen leben können.
Der Dienst kommt zu den Familien in die Wohnung.
Er hilft beim Pflegen und Erziehen.
Und er hilft beim Versorgen der Kinder.
Er hilft den Eltern, damit sie gute Eltern sind.
Der Dienst ist für Kinder und für Eltern da.

Wer bezahlt den Dienst Begleitete Elternschaft?

Der Dienst bekommt das Geld für seine Arbeit vom Jugend-Amt.
Und vom Landschafts-Verband Westfalen-Lippe.

Begleitete Elternschaft - Hilfe für Kinder und Eltern

Frau und Kind umarmen einander. Beide lächlen.Auch Menschen mit anderen Lern-Möglichkeiten werden Eltern.
Viele Menschen haben das lange Zeit nicht gewusst.
Sie haben gedacht:
Menschen mit anderen Lern-Möglichkeiten können nicht mit ihren Kindern
zusammen leben.
Oft wurde das Kind der Mutter gleich nach der Geburt weg genommen.
Das gibt es auch heute noch.

Der Dienst Begleitete Elternschaft hilft Eltern mit anderen Lern-Möglichkeiten.
Er ist für Dortmund.
Der Dienst will, dass Menschen mit anderen Lern-Möglichkeiten mit ihren Kindern
zusammen leben können.
Als Familie.

Zusammen-Arbeit mit anderen Diensten

In Dortmund soll es mehr Hilfe für Eltern mit anderen Lern-Möglichkeiten geben.
4 Personen: sprechend, gestikulierend. Über ihnen eine gemeinsame Denkblase.Deshalb sollen viele Dienste gut zusammen arbeiten.
Zum Beispiel Dienste für Kinder und Familien.
Und Dienste für behinderte Menschen.
Dann können bestimmt mehr Eltern mit anderen Lern-Möglichkeiten mit ihren Kindern zusammen leben.
In den letzten Jahren haben Eltern mit anderen Lern-Möglichkeiten oft nicht mit ihren
Kindern zusammen gelebt.
Zum Teil war das so, weil sie nicht die richtige Hilfe bekommen haben.
Die Hilfe kann aber besser werden.
Wenn viele Dienste zusammen arbeiten.

Diese Dienste sollen zum Beispiel zusammen arbeiten:

  • Beratungs-Stellen
  • Familien-Bildungs-Stätten.
    Das sind Orte zum Lernen für Familien.
    Dort gibt es zum Beispiel Kurse für Eltern.
  • Kinder-Tages-Stätten
  • Wohn-Heime für behinderte Menschen
  • Werk-Stätten für behinderte Menschen
  • Jugend-Ämter.

Auch die Hoch-Schule in Dortmund arbeitet mit.
Sie fragt zum Beispiel:
Wie leben Eltern mit anderen Lern-Möglichkeiten und ihre Kinder?
Welche Hilfe bekommen sie?
Und welche Hilfe brauchen sie noch?

Hilfe für Kinder von Eltern mit anderen Lern-Möglichkeiten.
Und Hilfe für Eltern.

Eltern mit anderen Lern-Möglichkeiten lernen oft langsamer.
Es kann sein, dass sie ihren Kindern nicht so viel zeigen können.
Oder dass sie den Kindern nicht so viel beibringen können.
Dann kann es passieren, dass auch die Kinder langsamer lernen.
Oder die Kinder werden von anderen geärgert, weil ihre Eltern langsam lernen.
Oft wissen schon kleine Kinder mehr als ihre Eltern.
Und die Kinder treffen Entscheidungen für die Eltern.
Früher war es oft so:
Eltern mit anderen Lern-Möglichkeiten durften ihre Kinder nicht behalten.
Die Kinder wurden ihnen gleich nach der Geburt weg genommen.

Ein Mann, eine Frau und ein Kind.Heute leben die Kinder öfter bei ihren Eltern.
Die Familien brauchen Hilfe.
Dann können die Kinder gut bei ihren Eltern leben.
Die Kinder brauchen Hilfe beim Lernen.
Und die Eltern brauchen Hilfe beim Kinder-Erziehen.
Der Dienst Begleitete Elternschaft soll helfen.
Dann ist es möglich, dass Kinder bei ihren Eltern mit anderen Lern-Möglichkeiten
groß werden.

Für wen ist der Dienst Begleitete Elternschaft?

Mann kniet lächelnd bei Kind. Dieses zeigt mit dem Finger irgendwo hin.Begleitete Elternschaft ist für Eltern mit anderen Lern-Möglichkeiten.
Die Eltern werden auch oft “geistig behindert” genannt.
Begleitete Elternschaft ist auch für Kinder von Eltern mit Lern-Behinderungen.
Der Dienst hilft Familien.

Er hilft beim Pflegen und Erziehen.
Und er hilft beim Versorgen der Kinder.
Der Dienst hilft den Eltern immer wieder.
Zum Beispiel 1-mal oder 2-mal in der Woche.
Lächelnde Rollstuhlfahrerin mit Baby am Wickeltisch. Manche Familien brauchen die Hilfe sogar für immer.
Der Dienst hilft, wenn die Mutter oder der Vater behindert ist.
Oder wenn beide Eltern behindert sind.
Diese Familien haben oft nicht so viele Freunde und Bekannte.
Und deshalb haben sie auch nicht so viel Hilfe.

Wie hilft der Dienst Begleitete Elternschaft?

Der Dienst kommt zu den Familien nach Hause.
Lächelnder Mann im Rollstuhl mit Kind auf dem Schoß.Er zeigt den Eltern, wie die Kinder gut lernen können.
Und er hilft den Eltern beim Kinder-Erziehen.
Er hilft aber auch bei anderen Dingen,
die für das Leben in der eigenen Wohnung wichtig sind.

Zusammen-Arbeit mit anderen Diensten und Einrichtungen

Diese Dienste und Einrichtungen sollen zum Beispiel zusammen arbeiten:

  • Einrichtungen für Kinder und Jugendliche
  • Dienste für behinderte Menschen
  • Dienste für Familien

Sie sollen Kindern und Eltern helfen.
Die Kinder sollen dort lernen, was sie zu Hause nicht lernen können.

Hilfe, wenn Eltern und Kinder sich trennen

Manchmal trennen sich Eltern und Kinder.
Ein Mann, eine Frau und ein Kind. Weil sie nicht zusammen leben können.
Oder weil sie nicht zusammen leben wollen.
Manchmal entscheiden das die Eltern selber.
Und manchmal bestimmt es das Gericht.
Aber auch dann können sich Eltern und Kinder besuchen.
Der Dienst Begleitete Elternschaft hilft ihnen dabei.

Bei was hilft der Dienst Begleitete Elternschaft?

Der Dienst hilft mit den Kindern.
Zum Beispiel bei diesen Dingen:

  • Mann mit Putzeimer und Schrubber. Er wischt den Boden.Waschen und Duschen.
    Baden und Eincremen.
    Zähne-Putzen und Haare kämmen.
  • Wohnung sauber machen.
    Und Aufräumen.
    Das ist besonders wichtig, wenn kleine Kinder in der Wohnung leben.
  • Gutes Essen für die Kinder machen.
  • Zum Kinder-Arzt gehen.
    Und helfen, wenn die Kinder krank sind.
    Oder wenn sie eine Behinderung haben.
  • Spielen mit den Kindern.
    Teller mit Essen, Dessert, Getränk und Gedeck. Kinder lernen viel beim Spielen.
  • Die Zeit mit den Kindern gut verbringen.
    Zum Beispiel Basteln.
    Oder auf den Spielplatz gehen.
  • Schule. Zum Beispiel helfen bei den Haus-Aufgaben.
  • Kinder-Hort und Kinder-Tages-Stätte.
    Zum Beispiel sprechen mit Erziehern.
    Und Erzieherinnen.
  • Kurse für Kinder.
    Zum Beispiel, wenn Kinder in die Musik-Schule gehen wollen.
    Oder in einen Sport-Verein.

Der Dienst hilft den Eltern.
Und der Familie.

Zum Beispiel bei diesen Fragen:

  • Was ist gute Erziehung?
  • Wie können Mann und Frau gut als Paar zusammen leben?
  • Baby mit Schnuller. Es krabbelt auf dem Boden.Will die Familie noch ein Kind? Oder mehrere Kinder?
  • Was macht die Familie von morgens bis abends?
    Wie kann sie ihren Tag gut verbringen?
  • Wie möchte die Familie in der Zukunft leben?
  • Was wünschen sich die einzelnen Familien-Mitglieder?
    Und was heißt das für die ganze Familie?
  • Was ist wichtig, wenn Eltern mit anderen Menschen über ihre Kinder reden?
    Zum Beispiel mit der Kinder-Ärztin?
    Oder mit Erziehern im Kinder-Garten?
    Oder mit Lehrern in der Schule?
  • Mehrere Personen an einem Tisch. Eine blinde Frau mit Gehhilfe wird mit Handschlag begrüßt.Wie finden die Familien Freunde und Bekannte?
    Wie lernen sie die Nachbarn kennen?
    Und wie können alle gut zusammen halten?
  • Wie gehen Eltern mit anderen Lern-Möglichkeiten in der Familie
    mit ihrer Behinderung um?
  • Wie leben andere Familien?
  • Was kann die Familie tun, wenn es Streit gibt?
    Wie kann sie Probleme gut lösen?
  • Wie ist es, wenn die Eltern sich trennen wollen?
    Oder scheiden lassen wollen?
  • Wie ist es, wenn Kinder nicht länger bei den Eltern leben können?
    Wenn sie zum Beispiel in eine Pflege-Familie kommen?

Der Dienst hilft auch bei diesen Dingen:

  • Wohnung sauber machen, Wäsche waschen,
    2 Personen gegenüber am Schreibtisch. Eine reicht der anderen einen Antrag. Einkaufen, Kochen, Blumen gießen.
  • Mit Geld umgehen.
  • Hilfe bei Ämtern.
    Und Behörden.
  • Fahren mit Bus und Bahn.
  • Fragen zur Wohnung.
  • Ausbildung und Arbeit.

So hilft der Dienst Begleitete Elternschaft

  • Der Dienst macht den Familien Mut. Er gibt wichtige Infos.
    Und er berät die Familien.
  • Der Dienst leitet die Familien an.
    Und er übt mit ihnen.
  • Ab und zu macht er auch Dinge für die Familien.

Welche Aufgabe haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Dienst Begleitete Elternschaft?

Sie müssen über diese Dinge nachdenken?

  • Lächelnde Rollstuhlfahrerin mit Baby am Wickeltisch.Was sollen die Eltern selbst für ihre Kinder machen?
    Und was können sie machen?
  • Was müssen die Eltern noch lernen?
  • Welche Aufgaben sind zu viel für die Familie?
  • Was soll der Dienst für die Familie tun?

Hier noch einmal die Adresse:

Ulla Riesberg und Christiane Sprung

MOBILE - Selbstbestimmtes Leben Behinderter e. V.
Eingang des Büros in der Steinstraße 9.Begleitete Elternschaft - Vernetzte Hilfen für Kinder
Steinstraße 9
44147 Dortmund
Telefon: (0231) 4 77 32 16 23
Fax: (0231) 4 77 32 16 - 30

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